Veranstaltungen

24. Februar 2012

Nicht öffentliche Lesungen im Rahmen des Patientenprogrammes der Kliniken Bad Neuenahr.

13. März 2012

Die Assoziation der Literatur- und Filmfreunde der Algarve hat mich zu einer Lesung nach Portugal eingeladen. Schon lange habe ich davon geträumt, einmal im Ausland zu lesen, nun wird also dank ALFA, Europas Südwest- lichstem Deutschsprachigen Literatursalon, dieser Wunsch Wirklichkeit.
Am zweiten Dienstag jeden Monats veranstaltet ALFA in Lagoa einen Literatursalon, bei dem einem interessierten Publikum von 50-100 Literatur- freunden Bücher und Hör- bücher ans Herz gelegt und Autoren vorgestellt werden. Autoren haben die Chance, wohlwollendes, kultur- hungriges Publikum, das freiwillig in einer sprachlichen Diaspora lebt, zu begeistern, zu faszinieren und zum Erwerb ihrer Bücher zu animieren.
Der Autor Peter Borjans-Heuser wird mit mir zusammen den Abend bestreiten. Genaueres wird noch an dieser Stelle mitgeteilt.

17. März 2012, 18 Uhr

Crime & Wine Volume III mit Dorothea Bach (Harfe). Im Rahmen der Reihe "Crime & Wine" im Weingut Sonnenberg, Bad Neuenahr im Gewölbekeller. Einlass ist um 17 Uhr.

Preise und Auszeichnungen

2010

Kunstpreis 2010 "Fritz Walter" von Lotto Rheinland-Pfalz »Foto

2009

Kunstpreis 2009 "Helfen" von Lotto Rheinland-Pfalz mit meiner Geschichte Sankt Martin 2009 »Artikel »Foto

2007

germanwings story award 2007 mit meiner Geschichte Eisblaue Augen »Artikel »Foto

2005

Dritter Platz beim Literaturwettbewerb 2005 der 5. Bonner Buchmesse Migration zum Thema "Mythos Fremde"

2004

Burgdorfer Krimitage 2004 (CH) zum Thema "Sieh, das Böse liegt so nah" mit meiner Geschichte Rauchzeichen »Artikel

Literaturwettbewerb 2004 der Zeitschrift MAXI zum Thema "Freundschaft" mit meiner Geschichte Wahre Freundschaft soll nicht wanken »Artikel

Kunstpreis 2004 "Mein Mythos Bern" von Lotto Rheinland-Pfalz mit meiner Geschichte Urs macht Hügel

Gregor Schürer: Dschingel bellt – Geschichten für die Weihnachtszeit

Über mein zweites Buch

Jedes Jahr schreibe ich Weihnachtsgeschichten, die alle in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht sind. In Buchform gab es sie aber bisher nicht. Weil ich aber oft (gerade bei den adventlichen Lesungen) darauf angesprochen wurde, habe ich jetzt einen Sammelband zusammengestellt, für den ich 14 Texte von 1987 bis 2009 ausgewählt habe.
Manche sind, wie eine Kritikerin geschrieben hat, "zum Heulen schön", manche lustig, manche nachdenklich. Alle kommen von Herzen. Insgesamt vierzehn Geschichten über frohe, musikalische, himmlische, traurige, spielerische, tierische, kindliche, historische, lustige, visionäre, geheimnisvolle und militärische Weihnachten.

Titelinformationen und Bezug

1. Auflage 2009 bei BoD, Norderstedt
ISBN 978-3-8391-3915-8
Softcover, 68 Seiten
Preis: 4,90€

Eine gute Inhaltsbeschreibung ist auch auf tiergeschichten.de veröffentlicht

Die Presse über den Autor Gregor Schürer

Immer wirft der Autor ein gutmütiges Auge auf seine Figuren,
General Anzeiger Bonn

Schürer schreibt voller Liebe und Wärme,
Rhein-Zeitung Koblenz

Leseprobe

Die Wochen vor dem Fest waren in diesem Jahr eher ruhig gewesen. Ein Verdienst meiner Frau, die früh angefangen hatte, die Plätzchen zu backen, die Vorbereitungen zu treffen und alles Notwendige von der Gans bis zum Lametta einzukaufen. Lediglich bei den Geschenken hatte es kleinere Schwierigkeiten gegeben: Haben wir deinem Vater letzte Weihnachten eine CD oder ein Buch geschenkt? Wenn es eine CD war, ist dieses Mal ein Buch dran. War es ein Buch, muss es diesmal die CD sein. Wie einfallsreich. Nein, ein Barbiehaus für Madeleine ist zu teuer, das sehe ich nicht ein. Über 50 Euro für so ein Plastikteil, noch dazu für eine Vierjährige, die mich den letzten Nerv kostet, nein und nochmals nein! Egal, wir hatten uns geeinigt. Mein Vater bekam, von wegen CD oder Buch, eine schicke Strickjacke. Und das Töchterlein einen Kaufladen, sogar aus Holz und günstig, weil gebraucht von einem Kollegen erworben, dessen Kinder dem Tante-Emma-Laden-Spielen längst entwachsen waren.

Elf Tage vor Heilig Abend, an einem kühlen aber sonnigen Samstagnachmittag, machte ich mich mit Madeleine zu einem Spaziergang auf. Ihre Mutter hatte sich zu einem Schläfchen auf das Sofa gelegt, wir wollten nach Moos für die Krippe suchen gehen. Frohgemut stapften wir auf dem hart gefrorenen Boden aus der Siedlung und hatten bald den Waldrand erreicht. In dem Wäldchen wurden wir rasch fündig, lösten das klamme, aber grüne Moos vom Boden und packten es in die mitgenommene Tüte. „Papi darf ich noch ein paar Tannenzapfen mitnehmen? Ich stimmte zu, man konnte die Zapfen schön zur Tischdekoration nutzen. Madeleine ging, den Blick fest auf den Boden gerichtet, suchend etwas tiefer ins Gehölz. Da hörte sie das Winseln. „Papi, komm mal gucken, da weint jemand.“ Der Jemand war ein kleiner Hund, nicht größer als ein Cockerspaniel, Rasse unbestimmt, Kirchplatzmischung eben. Er war mit seiner Lederleine an einem Baum festgebunden. Ich machte das zitternde, unterkühlte und verängstigte Tier los und schaute am Halsband nach einem Namen, Fehlanzeige. Ich musste den völlig entkräfteten Rüden in den Armen nach Hause tragen, er konnte nicht mehr selbst laufen. Begeisterung würde ich die Reaktion meiner überraschten Frau nicht nennen. Aber sie erklärte sich bereit, dem Findling Unterschlupf zu gewähren, bis Herkunft und Schicksal geklärt wären. (…)

j8m.de: Weihnachtshund